Vorsicht vor der Nigeria Connection

Aus aktuellem Anlass möchte ich Heute mal eine Warnung loswerden, und zwar vor der sogenannten Nigeria Connection, welchen bestimmt vielen von Euch bereits ein Begriff ist. Diese treibt sich neuerdings auch immer öfter auf diversen Dating Portalen im Internet rum, weswegen man auch dort in Zukunft etwas misstrauischer unterwegs sein sollte. Nachfolgend erhaltet Ihr noch einige Tipps, wie Ihr Profile der Nigeria Connection am besten erkennen und Euch somit bestmöglich schützen könnt.

Betrug aus West-Afrika

Auch wenn man wegen der Bezeichnung „Nigeria Connection“ leicht meinen könnte man hätte es ausschließlich mit Betrügern aus Nigeria zu tun, ist dies ein absoluter Trugschluss. Zwar wurde diese besondere Masche des Betruges vor vielen Jahren tatsächlich in Nigeria erfunden, doch heutzutage befinden sich die Betrüger ebenso im Senegal sowie anderen westafrikanischen Ländern. In einigen Ländern des schwarzen Kontinents wurden in den vergangenen Jahren sogar eigene Paragraphen in das Strafgesetzbuch aufgenommen, welche sich ausschließlich mit der weltbekannten Betrugsmasche beschäftigen, auch findet man in vielen afrikanischen Internet-Cafes einen Hinweis an den Plätzen, dass Spam und Scam Mails nicht erwünscht bzw. verboten sind sowie zu einer Anzeige führen. Ein Ende der Masche ist aber dennoch nicht in Sicht, es scheint sich immer noch für die Betrüger zu lohnen, anscheinend steht wirklich jeden Tag mindestens ein Dummer auf, welcher auf diese Masche reinfällt und ordentlich Federn lässt.

Immer wieder die gleiche Masche

Die Masche der Nigeria Connectio hat sich in den vergangenen Jahren erstaunicherweise überhaupt nicht verändert, lediglich einige kleinen Abweichungen wurden vorgenommen, im Grunde ähnelt sich die Betrugsmasche von Heute aber noch extrem an Ihrem ursprünglichen Original. Damals wurden die unerwünschten Nachrichten massenweise per Fax, vorzugsweise an Empfänger aus Europa und den Vereinigten Staaten, versendet, bis zu dem Zeitpunkt als Ende der 90er Jahre die E-Mail Ihren Siegeszug feierte. Ab diesem Moment ging es erst so richtig los, denn das Versenden von E-Mails war im Gegensatz zum Fax nicht nur kostenlos, auch konnte man sich ohne größere Probleme so viele anonyme Mailadressen besorgen wie man wollte, was mit Faxnummern natürlich nicht so einfach war, auch nicht im eher gesetzlosen Afrika. Weiterhin konnten mithilfe diverser Programme mehrere Millionen Mails an einem einzigen Tag versendet werden, auch hier war die Mail dem Fax also haushoch überlegen.

Seit einigen Wochen habe ich nun ganz verstärkt beobachtet, dass sich auch auf Deutschen Sextreffs vermehrt Profile der Nigeria Connection rumtreiben um den Usern das Geld aus der Tasche zu ziehen, auf einigen Portalen nimmt dies sogar schon ziemlich extreme Formen an. Viele Plattformen blocken bereits Anmeldungen welche über eine IP-Adresse aus einem afrikanischen Land durchgeführt werden, doch bedienen sich die Betrüger in diesen Fällen einfach diversen Proxies, mittels welchen diese Hürde mit Leichtigkeit übersprungen werden kann. Glücklicherweise ist es aber nicht besonders schwer derlei Nachrichten zu erkennen. In den meisten Fällen sind diese in Englisch verfasst, gerne werden diese auch mehr schlecht als recht übersetzt, sodass man mit ziemlich schlechtem Deutsch konfrontiert wird, auch dies ist ein Anhaltspunkt für einen Betrugsversuch durch die Nigeria Connection. Der Inhalt der Mails ist ebenso ziemlich identisch, meistens wird man augenscheinlich von einer jungen Frau aus Afrika kontaktiert, welche vorgibt einen heiraten zu wollen. Das Einzige was dem Glück nun noch im Wege steht ist ein Flug-Ticket nach Deutschland, welches natürlich vom Mann bezahlt werden muss, es ist wohl ziemlich überflüssig zu sagen, dass man im Falle einer lockeren Brieftasche nichts mehr von der Herzallerliebsten hören wird. Alternativ werden die vermeitlichen Opfer auch mit dem Versprechen gelockt, einen nicht kleinen Anteil an in Sicherheit gebrachten Millionen von einem Diktator zu erhalten, wenn man denn etwas Geld für die Bestechung eines hochrangigen Beamten locker macht um das Geld außer Landes zu bringen, auch an dieser wahnwitzigen Geschichte ist natürlich nichts dran, auch wenn es immer noch Männer gibt die auf diese Masche reinfallen.

Solltet Ihr in Zukunft also ähnliche Nachrichten erhalten, melde diese dem Support der jeweiligen Plattform oder ignoriert diese einfach, dann kann Euch eigentlich überhaupt nichts mehr passieren!

 

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