Urteil: Dating darf nichts kosten

In den vergangenen Monaten wurden schon so einige sehr interessante Urteile zum Thema Dating und Sexkontakte gefällt, kürzlich hat ein Gericht aber noch einen drauf gesetzt, laut dem entsprechenden Richter darf Dating bzw. eine Partnervermittlung nämlich nichts kosten. Dieses Urteil hat für ziemlich viel Aufruhr in der Deutschen Sexkontakt-Szene gesorgt, gerade die Betreiber entsprechender Plattformen waren natürlich mehr als beunruhigt. Der Sextreff-Tester hat alle relevanten Informationen zu diesem Urteil zusammengetragen und klärt Euch nachfolgend auf.

Gesetz von 1900 ist verantwortlich für Urteil

Dem Urteil vorausgegangen ist ein Rechtsstreit zwischen der Nutzerin einer Partnervermittlung und der Betreiberfima des entsprechenden Portals, das weibliche Mitglied hat die im Vorwege ausgelobten gebühren für die angestrebte Partnervermittlung nämlich nicht bezahlt, woraufhin das Unternehmen diese vor Gericht gezerrt hat, in der Hoffnung die nicht bezahlten gebühren einklagen zu können. Der Richter hat der Klage letztendlich aber nicht entsprochen und sogar geurteilt, dass eine Partnervermittlung keine Kosten verursachen darf. Berufen hat sich dieser auf das BGB und einen darin befindlichen Passus, welcher im Jahre 1900 hinzugefügt wurde. In diesem heißt es, dass Heiratsvermittler für Ihre Dienst kein Geld nehmen dürfen, warum auch immer, die Hintergründe des entsprechenden Paragraphen sind leider nicht bekannt. Der Richter hat diesen Paragraph in den heutigen Sprachgebrauch „übersetzen“ lassen und festgestellt, dass dieser auch für die heutige Form der Partnervermittlung anzuwenden sei, wonach auch eine Dating Plattform kein Geld von Ihren Mitgliedern nehmen darf. Die entsprechenden Betreiber dieser Plattformen waren natürlich geschockt und auch in der Sexkontakt-Szene machte sich Unruhe breit, doch ist diese durch das Urteil überhaupt betroffen?

Sexkontakt-Communities sind nicht betroffen

Um es gleich mal vorweg zu nehmen, Sextreffs und Sexkontakt-Communities sind von diesem Urteil nicht betroffen, die Betreiber können also aufatmen, die Mitglieder wird dies natürlich nicht sonderlich freuen, diese hätten wahrscheinlich auch gerne kostenlos einen Sexkontakt geknüpft, daraus wird aber leider nichts. Nach eingehender Prüfung des Urteils haben diverse Juristen festgestellt, dass der Paragraph im Urteil nur auf die Vermittlung von ernsten bzw. langfristigen Partnerschaften anzuwenden ist, nicht aber auf das vermitteln von kurzweiligen Kontakten, zu welchen natürlich auch Sexkontakte und Sextreffen zählen. Wir werden in Zukunft also auch weiterhin für die Mitgliedschaft auf einer Sexkontakt-Community zahlen müssen, was im Endeffekt auch gut ist, denn wie sollen die Plattformen sonst von den Betreibern betrieben werden? Ich finde es letztendlich vernünftig, für die Mitgliedschaft auf einer erfolgsversprechenden Plattform auch zu zahlen, schließlich bekommt man dafür auch eine sehr gute Gegenleistung. Eure Meinung zu diesem Thema ist mir aber natürlich auch sehr wichtig, was meint Ihr also zu diesem Thema?

Sexkontakt.com - Sextreffen & mehr

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