News: Urteil gegen eDates – Kläger darf über 3500€ zurückfordern

Von der Dating Plattform eDates habt Ihr vielleicht schon mal im Netz gelesen oder davon gehört, sollte dies der Fall sien, dann waren es aber aller Voraussicht nach keine besonders guten Nachrichten, denn die Plattform genießt nicht gerade einen sonderlich gute Ruf. Probleme mit Kündigungen, ebenso mit dem Widerrufsrecht und ein Support der nicht so wirklich helfen kann oder möchte, dies sind die Meldungen die man über dieses Portal im Netz findet. Kürzlich (s. Artikel auf Aboalarm) hat sich wieder ein Mitglied der Plattform dazu durchgerungen gegen die Dating Seitre zu klagen, mit Erfolg, mehr als 3.500€ darf er nun zurückfordern. Wir haben nachfolgend alle Einzelheiten für Euch aufbereitet.

eDates muss Gebühren zurückerstatten

Dieses Urteil dürfte der Plattform eDarling ganz sicher nicht gefallen, schließlich kostet es mehr als 3.500€, so viel Betrug der Streitwert vor Gericht. Der Hintergrund: Ein Mitglied der Plattform hat im Jahr 2012 ein Probeabo zu einem Preis von 4,99€ abgeschlossen, mittels welchem man den Premium Status für ganze 2 Wochen erlangt. Was das entsprechende Mitglied anscheinend übersehen hat, ist die Tatsache, dass sich dieses Testangebot nach Ablauf der 2 Wochen automatisch in eine Mitgliedschaft über 5 Wochen verlängert, sofern man nicht rechtzeitig vorher kündigt. Erst im Jahr 2015 hat das besagte Mitglied dann gemerkt, dass regelmäßig 115,00€ von seinem Konto abgebucht wurde, daraufhin wurde eine außergerichtliche Einigung angestrebt, welche allerdings nicht erreicht werden konnte. Daraufhin wurde geklagt und gewonnen, da es laut Gericht nicht einwandfrei kommuniziert war, dass sich das entsprechende Abo verlängert, sofern man dieses nicht kündigt. Der Kläger hat nun das Recht, seine kompletten bereits gezahlten Mitgliedschaftsgebühren zurückzufordern, was er sicherlich auch tun wird.

Testangebote müssen transparent sein

Das Gericht hat demnach festgestellt, dass eine etwaige Verlängerung, dessen Laufzeit sowie der genaue Preis klar kommuniziert werden müssen, bevor der Käufer dieses abschließt. Im Falle von eDates waren diese Informationen allerdings nur in der AGB zu finden, was nicht ausreicht. Es handelt sich allerdings um eine Einzelfallentscheidung des Gerichts, diese ist also nicht zwingend auch auf das Vorgehen von anderen Plattformen an zuwenden, da immer der Einzelfall entscheidet. Tappt man selbst in eine solche Kostenfalle, sollte man aber ganz genau prüfen, ob im Vorwege wirklich genau kommuniziert wurde, was nach Ablauf der Testmitgliedschaft passiert und vor allem ob Folgekosten entstehen. Sind diese Informationen nicht auf Anhieb zu finden, könnte das Angebot nicht rechtskräftig bzw. sogar einen Betrug darstellen und man hätte gute Chancen sein Geld zurückzufordern, sollte man in eine solche Abofalle tappen.

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