Auch Lovoo soll Fake Profile eingesetzt haben

Noch vor wenigen Wochen war der Sextreff Ashley (s. Bericht in der Faz) Madison im Fokus der internationalen Presse, das Portal wurde gehackt und nach Auswertung der entwendeten Daten kam heraus, dass die Plattform anscheinend reihenweise Fake-Profile angelegt hat, um Ihren Mitgliedern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nun reiht sich ein weiteres Portal in diese schmutzige Riege ein, die bekannte App Lovoo (Heise berichtete) soll ebenfalls mit künstlichen Mitgliedern gearbeitet haben und steht nun am Pranger. Wie der Stein ins Rollen kam und was für schwere Zeiten die Sextreff-Branche vor sich hat, erläutere ich Euch in den nachfolgenden Zeilen.

5.000€ pro Tag durch Fake-Profile

sextreff app lovoo

Lovoo wurde bisher von der Netzgemeidne geschätzt, dies dürfte sich nun ändern.

Der Dating App Lovoo ist anscheinend ebenfalls ein Sicherheitsleck in den Systemen zum Verhängnis geworden, denn vor wenigen Tagen konnten bisher unbekannte Täter mehr als 50GB Daten der Sextreff App entwenden, anschließend wurden diese mehreren Fachleuten aus der IT-Branche zugänglich gemacht, welche diese dann ausgewertet haben. Ganze E-Mail Postfächer waren unter den entwendeten Daten, ebenso wie Screenshots von Unternehmensprozessen und natürlich die Daten von den angemeldeten Mitgliedern. Bei der Auswertung fand man dann eindringliche Hinweise darauf, dass die Plattform die meisten seiner weiblichen Profile selbst angelegt hat. Mit diesen wurden dann die männlichen Mitglieder dazu animiert eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abzuschließen, ohne dass anschließend Aussicht auf ein Sextreffen oder ein Date bestand. Bis zu 5.000€ soll die App auf diese Art und Weise verdient haben, bereits seit mindestens 2 Jahren soll man so gearbeitet haben, der Schaden beläuft sich also auf mehr als 2.000.000€. Der ein oder andere User könnte jetzt sicherlich auf die Idee kommen seine Mitgliedschaftsgebühren zurückzuverlangen, was die App in eine finanzielle Schieflage bringen könnte, denn ein Großteil des Geldes soll nicht mehr vorhanden sein.

Sextreff-Branche befürchtet Imageschaden

Die Deutsche Sextreff-Branche befindet sich nach den vergangenen Hiobsbotschaften in einer hellen Aufregung, man befürchte einen Imageschaden, welcher nicht so schnell wieder aus der Welt gebracht werden können. Desweiteren wird vermutet, dass es noch wesentlich mehr schwarze Schafe unter den Deutschen Sextreffs gibt, auch diese Unternehmen scheinen jetzt zu zittern, denn der Verdacht liegt nahe, dass es einen oder mehrere Insider gibt, welche es gezielt auf Plattformen aus diesem Bereich abgesehen haben. Besonders schlecht ist diese Entwicklung aber natürlich für die Plattformen, welche bisher seriös gearbeitet haben, denn auch diese werden sich ggf. mit einem Schwund an Mitgliedern auseinandersetzen müssen. Was denkt Ihr denn über dieses Thema, habt Ihr noch Vertrauen in die verschiedenen Plattformen oder habt Ihr auch schon mal das Gefühl gehabt hinters Licht geführt zu werden?

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